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Seymour Duncan

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Über Seymour Duncan

Die Pickups der US-amerikanischen Firma Seymour Duncan gehören zum besten Equipment, das man derzeit auf diesem Sektor finden kann. Sie wurde nach dem Gründer und Firmenleiter Seymour W. Duncan benannt. Sitz der Firma ist Santa Barbara in den USA. Der Gitarrist und Techniker Seymour W. Duncan stellte zu Beginn der 60er Jahre seinen ersten Tonabnehmer her, nachdem bei einem Auftritt der Stegtonabnehmer seiner Fender Telecaster ausfiel und Duncan keine Möglichkeit hatte, Ersatz zu beschaffen. Nachdem Duncan erste Erfahrungen in Bau und Reparatur von Tonabnehmern gesammelt hatte, bekam er von Les Paul den Tipp, nach Großbritannien zu gehen. Duncan arbeitete darauf im Fender Soundhouse in London, wo er Instrumente von Künstlern wie Jimmy Page, George Harrison, Eric Clapton, Pete Townshend, Jimi Hendrix und Peter Frampton reparierte. Während dieser Zeit traf Duncan auch den Gitarristen Jeff Beck, der später als einer der ersten einen von Duncans speziellen Tonabnehmern erhielt. Zurück in den USA knüpfte Duncan Kontakte zu Leo Fender, Les Paul und Seth Lover, dem Erfinder des Gibson Humbuckers. 1978 gründete Duncan zusammen mit Cathy Carter Duncan das Unternehmen "Seymour Duncan" und begann mit der Herstellung eigener Tonabnehmer. Schnell erlangten die Tonabnehmer von Seymour Duncan den Ruf, gut klingende Alternativen zu den Originaltonabnehmern ihrer Instrumente zu sein. Als einer der ersten Seymour Duncan-Tonabnehmer entstand der JB Humbucker für Jeff Beck, der auf seinen frühen Alben zu hören ist. Der Dimebucker wurde in Zusammenarbeit mit Dimebag Darrell entwickelt. Für Billy Gibbons (ZZ Top) entwickelte Seymour Duncan den Pearly Gates-Humbucker, während Goerge Lynch seinen "lil’ screamin’ demon" bekam. Zu den weiteren Musikern, die Tonabnehmer von Seymour Duncan benutzen, gehören u.a.: Slash und Duff McKagan (u.a. Guns N´ Roses, Velvet Revolver), Dave Mustaine (Megadeth), Tom Hamilton (Aerosmith), Steve Harris (Iron Maiden) sowie Jennifer Batten (u.a. Jeff Beck, Michael Jackson).

Heute umfasst die Produktpalette von Seymour Duncan über 100 verschiedene Tonabnehmer. Seymour Duncan verkauft etwa 70% der Produktion als Austauschtonabnehmer an Gitarristen und Werkstätten. Die restlichen 30% werden von Instrumentenherstellern bezogen, die ihre Gitarren ab Werk mit Seymour Duncan-Pickups ausstatten. Die Hälfte der Produktion wird dabei innerhalb der USA verkauft. Die größten Exportmärkte sind Japan, gefolgt von Kanada, Großbritannien und Deutschland.

Neben der Herstellung von Tonabnehmern für E-Gitarren und Bässe bietet Seymour Duncan auch die passenden Pickups für Akustikgitarren, Mandolinen, Banjos und andere Saiteninstrumente an. Spezielle Pickups für Jazzgitarren laufen bei Seymour Duncan unter dem Namen "Benedetto". Nach den Vorgaben von Duncan designte und in Asien hergestellte Tonabnehmer werden unter dem Label "Duncan Designed" vermarktet.

Die Bauformen für E-Gitarren-Pickups orientieren sich an den gängigen Strat- und Telemodellen von Fender und den Gibson Les Paul oder der SG-Serie. Für E-Bässe baut Seymour Duncan die passenden Abnehmer für Modelle von Fender, Rickenbacker und Music Man. Für akustische Instrumente wie Mandolinen oder Banjos bietet Duncan in erster Linie Kontakttonabnehmer mit dem Namen "SoundSpot" an.